Verabschiedung von Manfred Briel in den Ruhestand

Mit dem „Heckelches Fuchs“ zur letzten Dienstfahrt

Da staunte Manfred Briel nicht schlecht, als dieser Tage plötzlich das Wappentier Wallaus vor seiner Tür stand. Niemand geringeres als „Heckelches Fuchs“ klingelte bei dem langjährigen Prokuristen und Firmenkundenbetreuer der VR Bank Biedenkopf-Gladenbach, um ihn zu seiner letzten Dienstfahrt abzuholen.

48 Jahre lang stand Briel in Diensten der Bank, trat am 1. August 1969 seine Arbeit dort an. Das war seinen Kollegen eine besondere Überraschung wert. Briels Nachfolger, Jens Grebe, wie der Pensionär selbst auch Wallauer, schlüpfte dafür in das Fuchs-Kostüm und entlockte ihm damit ein herzhaftes Lachen, als dieser die Tür öffnete.

Doch damit nicht genug. Briel wurde auch mit dem zu seinen Initialen passenden Auto abgeholt: Einem MB – Mercedes Benz – aus dem Baujahr 1978. „Manfred Briel ist seit Jahrzehnten treuer Freund der Marke“, erläuterte Ulrich Schneider das Faible des angehenden Ruheständlers für den Stuttgarter Autobauer.

Anschließend wurde Briel zu seinen langjährigen Wirkungsstätten chauffiert – zunächst zur früheren Vereinsbank Wallau und dann zur Hauptstelle nach Biedenkopf, wo er von seinen Kollegen empfangen wurde und seinen Ausstand feierte.

Der „Heckelches Fuchs“ holt Manfred Briel zu seinem letzten Arbeitstag ab.